Regelmäßige Backups erstellen – 13 Wochen Projekt #11

Backups erstellenDas 13 Wochen Projekt bewegt sich auf das Ende zu. Oftmals habe ich meine Aufgaben immer erst am Wochenende erledigt, was aber nicht so schlimm ist. Immerhin habe ich durch das Projekt einiges geschafft.

Dieses mal bin ich auch mit meinem Wochenbericht etwas spät dran. Aber besser spät als nie 🙂

Bei der letzten Wochenaufgabe habe ich mir etwas vorgenommen, was ich schon viel zu lange vor mir hergeschoben habe. Es geht um das Thema Backups für meine Projekte.

Bisher war ich ziemlich nachlässig, was das Sichern der Daten meiner Webseiten anbetrifft. Ich habe zwar hin und wieder eine manuelle Sicherung durchgeführt, allerdings viel zu selten. Das sollte sich jetzt aber ändern. In diesem Artikel beschreibe ich, wie ich bei meinen Projekten ab sofort regelmäßige Backups durchführe.

Worst Case: Kompletter Datenverlust

Wenn man in seine Seite richtig Arbeit reinsteckt und dabei viele Arbeitsstunden investiert, ist ein kompletter Datenverlust das schlimmste was passieren kann. Ein so genanntes Worst Case Szenario.

Glücklicherweise ist mir das bisher noch nie passiert. Hin und wieder hört man aber schon mal, das Seiten gehackt wurden und sämtliche Daten nicht mehr verfügbar sind. Weit verbreitet sind auch die Methoden von Hackern, die Webseiten mit Schadcode infizieren.

Jeder kann sich vorstellen, wie einem zumute sein muss, wenn wochenlange oder gar monatelange Arbeit umsonst war. Deshalb ist es bei einem Online Business mit das wichtigste, regelmäßige Backups seiner Daten zu erstellen.

So habe ich es bisher gemacht

Bei einer einzigen Seite ist bereits ein Backup Plugin im Einsatz. Bei allen anderen Projekten habe ich bisher meine Daten immer manuell über das WordPress Backend gesichert. Unter dem Menüpunkt Werkzeuge → Daten exportieren geht das relativ einfach.

Das Problem dabei ist jedoch, das es nicht automatisch passiert. Somit besteht die Gefahr, das man da nicht immer daran denkt. Einige meiner Sicherungsdateien waren bereits einige Monate alt. Zudem wird über diese Funktion nicht die komplette Datenbank gesichert, sondern nur die einzelnen Inhalte.

Grundsätzlich sind die Inhalte zwar das wichtigste was man absichern muss, ich bevorzuge es jedoch, wenn eine Kopie der kompletten Datenbank mit allem drum und dran an einem anderen Ort abgespeichert ist.

Backups mit einem Plugin erstellen

Zur Sicherung der Daten gibt es für WordPress einige Plugins. Ich habe mich für das bekannte BackWPup entschieden.

Mit diesem Plugin lässt sich ein Backup völlig automatisch erstellen. Man kann genau einstellen, wann und wie oft eine Sicherung durchgeführt werden soll.

Für die Übertragung der Backups stehen verschiedene Formate zur Verfügung. Man kann sich die Daten beispielsweise in ein Verzeichnis, zu einem S3 Service oder in die Dropbox laden lassen. Ich habe mich jedoch für die Einstellung „Backup per E-Mail versenden“ entschieden und dafür eine extra E-Mail Adresse angelegt. Somit habe ich die Back Up Dateien für alle Installationen an einem Ort.

Fazit

Regelmäßige Backups sind für eine Webseite nahezu unerlässlich. Der Schaden, der durch einen kompletten Datenverlust angerichtet werden kann, ist immens. Glücklicherweise gibt es dazu Plugins, die das automatisch erledigen. Man muss es nur einmal installieren und einstellen.

Alternativ kann man auch über das WordPress Backend oder über das Backend des Hosting Anbieters manuelle Sicherungen durchführen. Das macht aber nur Sinn, wenn man die Sicherungen auch regelmäßig durchführt. Die automatische Lösung über ein Plugin ist für meine Bedürfnisse die bessere Alternative.

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